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Francine Bürki Tiertherapeutin aus Schwarzenburg (Schweiz)

„Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“

Als Mutter von zwei Kindern (heute 14 und 9) habe ich mir vor zwei Jahren Gedanken über meine weitere Zukunft gemacht. Obwohl ich in meinem Beruf als Mutter und Hausfrau glücklich war, merkte ich, dass ich noch gerne etwas Neues dazulernen wollte. Meine Leidenschaft galt (neben der Familie) den Tieren. Das Leid, das ihnen von Menschen zugefügt wird, machte mich seit jeher traurig und nachdenklich. Auch das Wissen, wie wichtig Haustiere für uns Menschen sein können, war ein Argument, mich für die Tiere zu engagieren.

Als ich mich zu einer Ausbildung als Tiertherapeutin entschloss, wusste ich noch gar nicht, wo es solche Ausbildungen gibt. In der Schweiz, wo ich mit meiner Familie und vielen Tieren lebe, ist leider das Angebot an Fernstudien nicht gerade gross. Ich entschied mich zunächst für eine Ausbildung, bei der ich jedoch einmal im Monat ein Wochenende von meiner Familie getrennt war. Die Kosten für die auswärtige Verpflegung sowie die lange Anreise an den Ausbildungsort stimmten jedoch nicht mit der Qualität der Schule überein. Deshalb brach ich diese Ausbildung ab.

Auf der Suche im Internet stiess ich auf das IBW-Institut, das genau die Ausbildung im Fernstudium anbot, die ich suchte. Die Möglichkeit, ein Studium mit Diplom ohne langen Reiseweg und Getrenntsein von meiner Familie abschliessen zu können, hat mich dazu bewogen, mit dem Institut Kontakt aufzunehmen. Die kompetente Beratung sowie das freundliche Entgegenkommen seitens der Studienberaterin überzeugten mich schnell davon, dass ich am richtigen Ort war.

„Ich erkenne Zusammenhänge, die mir vorher ein Rätsel waren“


Die Ausbildung ist gut und sehr interessant aufgebaut. Allein die Aussicht auf das Diplom und die Möglichkeit, mein Hobby zum Beruf machen zu können, motivierten mich zum Lernen. Meine Abschlussarbeit gab ich im November 2005 ab. Als ich dann Mitte Dezember mein Diplom zur Tiertherapeutin in den Händen hielt, war meine Freude gross.

Das Studium zur Tiertherapie war für mich sehr lehrreich. Was mich vor allem überzeugt hat, ist die Vielfalt der Therapiemöglichkeiten, die ich kennen gelernt habe. Ich arbeite sehr gerne mit Bachblüten, bin jedoch auch von der Verhaltens-Therapie und Neu-Konditionierung bei Problem-Tieren überzeugt.

Erst heute merke ich, wie ich das Gelernte im Alltag anwenden kann, sei es in der Beobachtung von Tieren oder im Gespräch mit Menschen. Ich bin viel aufmerksamer geworden und erkenne vielerorts Zusammenhänge, die mir vor meinem Studium ein Rätsel waren.
Im Moment bin ich dabei, meine berufliche Tätigkeit als Tiertherapeutin zu planen. Dazu arbeite ich zusammen mit einem Grafiker an meinem Logo und der Gestaltung eines kleinen Flyers. Eine Internetseite sowie weitere Werbemaßnahmen sind ebenfalls in Planung.

Zur Zeit vertiefe ich das Gelernte an unseren eigenen und an den Tieren von Freunden. Ich behandle alle Tiere, die Hilfe brauchen. Von der Hausratte bis zu Pferden, sogar einige Kühe waren schon unter meinen Patienten. Das positive Feedback gibt mir Mut, an meine Zukunft als Tiertherapeutin zu glauben. Es ist für mich wichtig, dass ich mit einer fundierten Ausbildung seriös arbeiten kann.

Ich bereue den Schritt, ein IBW-Studium absolviert zu haben, keine Sekunde und freue mich sehr auf meine neue berufliche Tätigkeit.

Francine Bürki