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Eberhard Küpfer Psychologischer Berater aus Gempen (Schweiz)

„Ich möchte anderen Mut machen, etwas Neues anzugehen“

Aus der Situation der Arbeitslosigkeit heraus, nutzte ich die Chance der Zeitenwende, um mich beruflich umzuorientieren. Als ausgebildeter Diplompädagoge wollte ich auf meine vorhandenen Kenntnissen aufbauen und etwas Sinnvolles tun. Ich kümmere mich um Jugendliche, die sich nicht nur persönlich in einer Umbruchphase befinden, sondern auch mit enormen Schwierigkeiten bei der Berufswahl und bei der Jobsuche zurecht kommen müssen.

Meine pädagogischen Kenntnisse wollte ich mit einer psychologischen Ausbildung ergänzen, um einen fundierten Hintergrund für meine neue Beratungstätigkeit zu haben. Deshalb entschied ich mich, beim IBW das Studium zum Psychologischen Berater zu machen. 

Im Rahmen meiner Diplomarbeit entwickelte ich ein Mentoring-Programm für die Bewusstseinsarbeit mit jungen Menschen. Meine Klientel sind vor allem junge Arbeitslose, die nach der Ausbildungszeit beruflich auf der Straße stehen und dadurch in eine Krise geraten.

Meine Hilfe besteht darin, ihnen einen neuen Weg und neue Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und gleichzeitig ihr angeschlagenes Selbstbewusstsein wieder aufzurichten. Wir versuchen einerseits gemeinsam herauszuarbeiten, was ihr Herz ihnen sagt und andererseits die Tendenzen des Marktes auszuloten, um eine realistische Alternative für die eigene Fortentwicklung hinzubekommen.

In diesem Zusammenhang bemühe ich mich auch um die Mitarbeit der regionalen Arbeitsvermittlungen. Selbstwert, Selbstbewusstsein, Kompetenzen und Karriere meiner Klienten werden genau betrachtet und in kleinen individuellen Schritten auf den Punkt gebracht. Dazu brauchen die Betroffenen viel Ausdauer, Willenskraft, eine gehörige Portion Mut und auch Humor.

„Ich habe mich selbst besser kennen gelernt“

Mich hat über die letzten Jahre die eigene Intuition und die Freude an psychologischen Prozessen motiviert. In meinen Sitzungen kann ich auf das bewährte IBW-Wissen zurückgreifen. Der Fernlehrgang bot mir die Freiheit der eigenen Lerngeschwindigkeit und die gute Kombinationsmöglichkeit zwischen eigenem Terminkalender und Studienzeit. Besonders überzeugt hat mich vor allem die Brauchbarkeit des vermittelten Stoffes, den ich gut für mich verwerten konnte.

Ebenso wie die Inhalte aus dem Coaching-Seminar. Dabei habe ich mich selbst besser kennen gelernt und meine eigenen Verhaltensmuster hinterfragt.
Das Thema analytische Gesprächsführung hat meinem Hang zum strukturierten Denken die nötige Nahrung gegeben. Damit konnte ich in der Folgezeit Situationen, wunderbar „ aufräumen „ oder entwirren.

Zur Zeit bin ich gerade dabei, eine eigene Homepage mit meinem Beratungsangebot zu kreieren. Mit diesen Zeilen möchte ich anderen Mut machen, etwas Neues anzugehen, ihre persönlichen Vorstellungen zu verwirklichen und sie beruflich umzusetzen. Ich merke, dass sich mein Verhalten und meine eigene Haltung zu vielen Dingen durch das Studium merklich verändert haben. Viele gute Grundsätze aus dem Lernstoff habe ich nicht nur erkannt, ich kann sie auch an meine jungen Klienten weitergeben. Sie sind unsere Zukunft. Um es mit den Worten des Hl. Augustinus wider zu geben: „Ihr seid die Zeit. Wenn ihr gut seid, sind die Zeiten gut.“ Denn wir alle können etwas tun, wir sind nämlich alle auf die eine oder andere Weise Psychologen.