Start Studium Feedbacks von Teilnehmern Detlef Waschner Ernährungs- und Diättherapeut aus Bochum (Ruhrgebiet)
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Detlef Waschner Ernährungs- und Diättherapeut aus Bochum (Ruhrgebiet)

„Nun bin ich meine eigene Abteilung in der Krankenkasse“

Kochen, Backen, Genießen – dafür war ich schon immer zu haben. Von klein an zog es mich in die Küche. Deshalb machte ich zunächst eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor. Nach nur fünf Berufsjahren sattelte ich um und wurde Koch. 15 Jahre war dieser Beruf das absolute Erlebnis für mich. Ich lernte diese Arbeit lieben, den Umgang mit frischen Lebensmitteln und deren vielseitige Zubereitung.
Dann kam meine erste Weiterbildung zum Diätkoch.

 

In unserer Gesellschaft wuchs langsam aber stetig eine Generation heran, die eine Vorliebe für Fast Food, Pizza, Chips und Cola hat - eine Ernährung, die rundum ungesund ist.
Ich wollte mich deshalb engagieren und wechselte die Fronten, von der Gastronomieküche zur Krankenkasse. Meine Themenbereiche sind Diabetes, koronare Herzerkrankungungen, Asthma und COPD. Ich befasste mich durch interne Schulungen mit verschiedenen Krankheitsbildern. Bei Ernährungsfragen, war meine Ansicht immer sehr gefragt. Dennoch hat mir das nicht gereicht. Eine professionelle Ausbildung zum Ernährungsberater war mein Ziel.
Ich durchforstete das Internet und stieß zum Glück auf die Seite des IBW.
Das Weiterbildungsangebot gefiel mir gut, weil es eine Kombination von Ernährungs- und Diättherapeut war. Eine E-Mail, ein freundliches Telefonat mit meinem Studienbetreuer und schon hatte ich meine Anmeldung auf dem Schreibtisch.
Nicht jeden Tag, aber meist lernte ich so zwei bis drei Stunden im Schnitt. Zu Gute kam mir die Ausbildung zum Koch und eine Pathologin in der Familie, die mir bei gewissen Fragen zur Seite stand. Das Studienprogramm habe ich problemlos durchgearbeitet und nebenbei konnte ich mich noch auf mein Steckenpferd konzentrieren. „Kinder und Ernährung".

„Auch mein Arbeitgeber hat mich unterstützt“

Ich bekam den Auftrag, an diversen Ernährungsberatungen teilzunehmen. Aber nicht nur als Zuhörer, sondern mit einem Werbestand. Bei einem deutsch-türkischen Musikfestival sollte ich die Jugendlichen zwei Tage lang über gesunde Ernährung unterrichten. Und damit sie sehen, wie gut gesundes Essen schmecken kann, gab´s natürlich auch was zum Probieren. Gemüsepizza, fleischlose Burger, Obst und Gemüse vom Bauernhof: drei deutsche und drei türkische Gerichte hatte ich im Angebot. Das war mein erster Erfolg, denn die Kinder waren begeistert.
Wichtige Praxis-Erfahrung und nützliche Tipps für meine Arbeit habe ich durch die Ausbildung, vor allem in den IBW-Seminaren, „Praxis der Ernährungs- u. Diätberatung" und „Umgang mit Menschen" erhalten. Zum Abschluss meiner Weiterbildung stellte sich die Frage: Bin ich mit einer Urkunde zufrieden, will ich doch lieber ein Zertifikat oder gar ein Diplom? Klar, es musste ein DIPLOM sein. Ich habe nie vorher eine Diplomarbeit geschrieben, aber wenn man einmal dabei ist, schreibt es sich wie von selbst.
Dass dieser Schritt, eine Weiterbildung zu machen, der Richtige war, zeigt sich deutlich an meinem Arbeitsplatz. Ich habe viele interessante Aufgaben dazu bekommen, mein Job ist dadurch viel abwechslungsreicher geworden. Jetzt bin ich praktisch meine eigene Abteilung in der Krankenkasse, reise zu Kliniken und zu unseren Geschäfts stellen in Deutschland und mache dort meine Diätberatungen. Ich arbeite mit Ärzten und mit Lebensmittelinstituten zusammen, pflege Kontakte zu Selbsthilfegruppen und bin im Verein für unabhängige Gesundheitsberater engagiert.
Ich kann allen nur raten: Nicht warten, sondern handeln - Weiterbildung tut nicht weh - sie tut gut und bringt Erfolg.

 

Detlef Waschner