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Während sich der sozialpädagogische Berater mehr erzieherischen
Aufgaben gegenüber sieht, steht beim Sozialtherapeut
die psychologische und therapeutische Betreuung im Vordergrund.
Sie betreuen Randgruppen, aber auch Menschen, die sich in einer
schwierigen Lebenssituation befinden. Diesen bieten Sie mit
Ihrem therapeutischen Fachwissen die notwendige Unterstützung,
um eine solche Krise erfolgreich zu meistern und wieder ein
geregeltes Leben führen zu können.
Ihre Ausbildung orientiert sich an der Praxis
Mit Ihrer therapeutisch und sozial ausgerichteten Praxisausbildung
verfügen Sie über das notwendige Wissen, um andere
Menschen psychologisch zu betreuen und ihnen zu helfen, neue
Möglichkeiten und Wege zu finden. Viele in der Praxis
bewährte Ansätze und Therapiemethoden garantieren
Ihnen zielgerichtete und schnelle Erfolge.
Sie geben anderen Menschen neuen Halt
Da Sie als Sozialtherapeut sowohl in der Familien-, Jugend-
und der Altenhilfe, im Bereich Streetworking aber auch zur
Betreuung von drogen- und strafgefährdeten Menschen tätig
sind, ist Ihr Aufgabengebiet besonders vielseitig und interessant.
Durch Ihre Tätigkeit verbessern Sie das Leben anderer
Da eine Krise sich häufig auf viele Lebensbereiche
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erstreckt, helfen Sie den Betroffenen, ein inneres Gleichgewicht wieder
herzustellen, um damit das Fundament für eine schnelle
Veränderung der äußeren Umstände zu schaffen.
Häufig tragen Glaubenssysteme, Regeln, Werte und Einstellungen
dazu bei, dass Ereignisse als ausweglose Krisen bewertet werden
und die eigentlich vorhandenen Ressourcen nicht zur Lösung
eingesetzt werden können. Als Sozialtherapeut fördern
Sie diese natürlichen Ressourcen und erarbeiten mit
Ihren Klienten praktikable Lösungen.
Der Bedarf steigt zunehmend
Da die sozialen Spannungsfelder immer größer und
breitgefächerter werden, wird auch der Bedarf an Sozialtherapeuten
in Zukunft steigen. Leistungsdruck, gestörte Familienverhältnisse
und fehlender Halt in Familie, Schule und Beruf führen
zu immer häufiger auftretenden sozialen Schwächen.
Behörden, kirchliche Organisationen, Heime und Hilfsorganisationen
werden daher in den nächsten Jahren vermehrt gefordert
werden, die sozialen Kompetenzen von Menschen zu fördern.
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