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Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe
Als Erziehungstherapeut/in unterstützen Sie Eltern und Kinder dabei, ein harmonisches Gleichgewicht in der Familie herzustellen. Problemen in der Familie liegen häufig Überzeugungen und Verhaltensmuster zugrunde, die von den eigenen Eltern übernommen wurden. Hinzu kommen fehlende kommunikative Fähigkeiten, die zusätzlich Probleme schaffen und positive Veränderungen blockieren.
Als Erziehungstherapeut untersuchen Sie die Überzeugungen und Verhaltensmuster in der Familienkonstellation sowie die dahinter stehenden Absichten. Mit Hilfe Ihrer Kenntnisse suchen Sie nach neuen, angemessenen Verhaltensweisen für Problemsituationen und helfen dabei diese umzusetzen. Zugleich schaffen Sie ein Bewusstsein für Kommunikationsfallen und fördern den Einsatz einer lösungsorientierten Kommunikation.
Mit diesen Ansätzen können in vielen Fällen anhaltende Erfolge erzielt und das Zusammenleben von Eltern und Kindern wieder harmonisiert werden.
Sie unterstützen Eltern und Kinder gleichermaßen
Als Erziehungstherapeut analysieren Sie die Problemsituation und die Bedürfnisse und Anliegen von Eltern einerseits und von Kindern und Jugendlichen andererseits. Mit Ihren Erkenntnissen unterstützen Sie die einzelnen Personen mit den Anforderungen der Gesellschaft klarzukommen, sich einzufügen und dennoch eine individuelle Weiterentwicklung zu gewährleisten. |
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Sie verfügen bereits über Erfahrungen
Um am Aufbaustudium als Erziehungstherapeut teilzunehmen, sollten Sie bereits über fundierte Kenntnisse in der Erziehungsarbeit verfügen. Vorteilhaft ist eine Ausbildung als Erziehungsberaterin oder eine ähnliche Vorbildung. Auch praktische Erfahrungen sind im Umgang mit Kindern und Jugendlichen unerlässlich, um die Tätigkeit später erfolgreich ausüben zu können.
Sie bedienen sich bewährter Methoden der modernen Psychologie
Als Erziehungstherapeut werden Sie vor allem dann tätig, wenn die alten Verhaltensmuster bereits so eingefahren sind, dass eine Beratung und Aufklärung nicht mehr ausreicht, um die festgefahrenen Einstellungen und Verhaltensweisen zu verändern. Dann müssen ausgehend von bewährten und modernen Methoden der Gesprächsführung neue Kommunikationsfähigkeiten aufgebaut und familiäre Interaktionen neu bestimmt werden. So helfen Sie Familien Probleme zu lösen, neue Visionen zu entwickeln und neue Ziele zu definieren. Vor allem schlagen Sie eine Brücke zwischen Eltern und Kindern, um vom Gegeneinander zum Miteinander zu gelangen.
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