| Existenzgründungsplanung |
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Der Weg in die Selbstständigkeit sollte gut durchdacht und geplant werden. Dies ist der beste Weg um die besten Erfolgschancen zu haben. Das IBW-Institut hat Tausende von Absolventen im Therapie- und Beratungsbereich bereits erfolgreich in die Selbstständigkeit begleitet und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt. Alle unsere Absolventen können von dieser Erfahrung profitieren, denn in all diesen Jahren haben wir für Sie viele Kontaktadressen, Tipps und Erfahrungen gesammelt, die wir über unsere Existenzgründungsberatung und über das Intensivseminar für Berater und Therapeuten an Sie weitergeben.
Existenzgründung durch FrauenExistenzgründungen durch Frauen rücken zunehmend ins Blickfeld von Gründerinitiativen und Gründungsförderung. Ein wichtiger Grund dafür sind die hohen Zuwachsraten bei Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen im Vergleich zu männlichen Gründern. Aber auch über diesen Bedeutungszuwachs hinaus erscheint eine besondere Unterstützung von Gründerinnen sinnvoll und notwendig. Der Grund: einige Besonderheiten von Existenzgründungen durch Frauen. Diese sind belegt durch eine Reihe von wissenschaftlichen Studien, außerdem durch Interviews mit Existenzgründerinnen, weiterhin durch Erfahrungen von Gründerinitiativen sowie durch Erkenntnisse von Gründerinnenberatungsstellen. Wichtiges Resultat: eine Vielzahl spezifischer Angebote für Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, auf die im Folgenden aufmerksam gemacht werden soll.
Besonderheiten von Existenzgründungen durch FrauenPotential bei Existenzgründerinnen: Frauen gründen und führen zwar noch immer seltener als Männer ein Unternehmen: sie stellen hierzulande mit 44% nicht ganz die Hälfte aller Erwerbstätigen, aber nur etwa ein Viertel (28%) aller Selbstständigen. Aber: Verglichen mit der Situation vor drei Jahrzehnten ist dies eine deutliche Verbesserung. Damals betrug der Frauenanteil sogar nur ein Fünftel. In Gesamtdeutschland hat sich allein zwischen 1991 und 2001 die Zahl selbstständiger Frauen um 232.000 auf knapp über 1 Mio. erhöht. Zwar haben Männer absolut betrachtet noch stärker zugelegt, relativ jedoch hat die Zahl selbstständiger Frauen in diesem Zeitraum um 30% und die der Männer nur um 16% zugenommen (Quelle: Statistisches Bundesamt/IfM Mannheim). In den neuen Bundesländern ist der Gründerinnenzuwachs dabei prozentual noch viel höher ausgefallen. Wichtige Gründe dafür sind das Selbstverständnis der schon vor der „Wende“ sehr viel häufiger berufstätigen Frauen sowie deren in der Regel hohe Qualifizierung.Qualifizierung für berufliche Selbstständigkeit: Nach einem Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben junge Frauen bei der Schulbildung mittlerweile ein höheres Ausbildungsniveau erreicht als ihre männlichen Altersgenossen. Danach haben Frauen auch in der Berufsbildung bezüglich der Zahl der Abschlüsse enorm aufgeholt...
Vorbereitung auf die SelbstständigkeitExistenzgründerinnen planen und prüfen ihr Gründungsvorhaben im Vorfeld häufig nicht ausreichend. Über diese Erfahrung berichten sowohl das Deutsche Gründerinnenforum als auch das Stuttgarter ifex. Oder sie fühlen sich schlechter vorbereitet, so die Deutsche Ausgleichsbank (DtA). Dies betrifft unter anderem die Konkretisierung der Geschäftsidee, die kaufmännische Qualifikation, die Markt- und Zielgruppenanalyse, die ehrliche Prüfung der Eignung der eigenen Persönlichkeit oder auch die Absicherung des Unternehmens im Krankheitsfall. Frauen nehmen außerdem das bestehende Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebot seltener wahr als Männer.
Eigenkapital und Sicherheiten:Frauen haben oft zu wenig Startkapital. Nach Angabe der vom Deutschen Gründerinnenforum befragten Beratungsstellen verfügt mehr als die Hälfte der Existenzgründerinnen über weniger als 25.000 Euro Eigenkapital, bei den von der DtA geförderten Gründerinnen waren es sogar 87%. Dazu kommt: Gründerinnen mit geringem Finanzierungsbedarf haben häufig Probleme, einen Kredit von der Bank zu bekommen. Häufigste Gründe für die Ablehnung sind – nach Einschätzung des Deutschen Gründerinnenforums – fehlende Eigenmittel, fehlende Sicherheiten sowie Defizite beim Unternehmenskonzept. Zudem sind kleine Kreditvolumina für die Banken in der Regel unattraktiv. Größere Eigenkapitalbeträge finden sich wesentlich häufiger bei männlichen Gründern. Gründe für die knappen Eigenmittel von Gründerinnen sind – nach Einschätzung der DtA – nicht zuletzt das fehlende eigene Einkommen, wenn Frauen z.B. wegen ihrer Kinder nicht arbeiten, und die damit verknüpften wirtschaftliche Abhängigkeit vom Lebenspartner. Verantwortlich für geringes Eigenkapital kann zudem sein, dass Frauen zwar durchgehend berufstätig waren, aber über ein relativ niedriges Einkommen verfügten, wie das in vielen „Frauenberufen“ üblich ist. Hier versucht das DtA Startgeld Abhilfe zu schaffen.
Faktor Familie:Alle Studien und Erfahrungen machen deutlich: Die meisten Existenzgründerinnen müssen mit der Doppelbelastung Beruf/ Familie zurecht kommen. Dabei geht es hier nicht immer nur um die Organisation der Kinderbetreuung. Vielmehr erwarten Kinder und Partner von Mutter bzw. Partnerin, dass sie so viel wie möglich für die Familie zur Verfügung steht.
Akzeptanz bei Partnern:Existenzgründerinnen haben als Verhandlungspartnerinnen immer noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Sie fühlen sich – so eine qualitative Studie der DtA – von ihren Verhandlungspartnern oft weniger ernst genommen als Männer und haben daher in geschäftlichen Gesprächen einen schweren Stand. Bankenvertreter und auch Kunden zweifeln zuweilen an ihrer Risikobereitschaft, der Ernsthaftigkeit ihrer Absichten und damit dem möglichen Erfolg des geplanten Unternehmens. Diese Erfahrung haben sowohl die DtA als auch die Mitarbeiter des Informationszentrums für Existenzgründungen ifex des Landesgewerbeamts Baden Württemberg gemacht. Grund dafür ist oftmals die Größe des geplanten Unternehmens.
Mehr Kleingründungen:Frauen gründen vor allem in Nebenerwerbs- oder Teilzeitgründungen. Und die von Grauen gegründeten Unternehmen sind seltener auf unternehmerische Expansion ausgerichtet. Ähnlich wie in der abhängigen Beschäftigung, wo mehr Frauen als Männer in Teilzeit arbeiten, bevorzugen auch berufliche selbstständige Frauen durchschnittlich geringere Arbeitszeiten. Während immerhin 22% aller Frauen angeben, weniger als 20 Stunden in der Woche zu arbeiten, ist dies nur bei 5 % der Männer der Fall. Das hat das Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim berechnet. Auch Frauen, die erst neu gegründet haben, arbeiten eher weniger. Grund ist in der Regel, dass viele Frauen versuchen, Familie mit einer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu vereinbaren.
Eigene Lebensplanung:Während für Männer der Schritt in die Selbstständigkeit in erster Linie nur eine berufliche Entscheidung bedeutet, steht bei Frauen – das Deutsche Gründerinnenforum sowie das Stuttgarter ifex – dahinter eher eine Lebensstrategie. Selbstständigkeit ermöglicht Frauen vielfach erstmals einen maßgeschneiderten Arbeitsplatz, um vor allem ihre Aufgaben als Partnerin, Mutter, Hausfrau und Unternehmerin „unter einen Hut“ zu bekommen. |
| Rüdiger Wendt Paar- und Familientherapeut aus Rees-Mehr (Niederrhein) |
Seit 2005 arbeite ich als systemischer Familientherapeut, Ehe- und Paarberater in eigener Praxis im niederrheinischen Städtchen Rees. Meinen Weg zur therapeutischen Arbeit habe ich über Umwege gefunden. Für meine Entwicklung war dieser Umweg notwendig und richtig. Nach einer ersten Ausbildung habe ich lange Jahre als Diplom-Betriebswirt im Vertrieb und in der Unternehmensberatung gearbeitet. Davon fast 7 Jahre als selbstständiger Unternehmensberater.
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| Werner Schmitt, Freising 2004 |
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