| Pflegegutachter/ in |
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Seit der Einführung der Pflegeversicherung gewinnt die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit einen immer größeren Stellenwert. Pflegegutachten haben die Aufgabe, die Pflegebedürftigkeit sowie ihren Grad festzustellen, damit entsprechende Leistungen bei den Pflegekassen, Unfallversicherungen oder Berufsgenossenschaften geltend gemacht werden können.
Häufig werden freie Pflegegutachter hinzugezogen, wenn es darum geht, fehlerhafte Begutachtungen zu widerlegen oder Leistungen im Rahmen von Widerspruchsverfahren einzuklagen. Das ist jedoch nur möglich, wenn Sie sich auch mit den entsprechenden gerichtlichen Gegebenheiten auskennen und in der Lage sind, Gutachten zu erstellen, die von den Gerichten anerkannt werden. Sie nutzen Ihr bereits vorhandenes FachwissenIm Rahmen der Weiterbildung erfahren Sie, wie Sie ein Gutachten erstellen, worauf die Gerichte achten, aber auch, wie Sie Ihre Haftung eingrenzen und folgenschwere Fehler vermeiden. Sie lernen die wichtigsten Gesetze im Bereich Pflege sowie ihre Anwendung kennen. Zugleich ergänzen Sie Ihr Wissen, um Pflegediagnosen und Pflegekonzepte zu erstellen und Betroffenen Hilfestellungen zu bieten. Sie bauen sich ein zweites Standbein aufAufgrund der immer gravierenderen finanziellen Einschnitte bei den Kranken- und Pflegekassen sowie der immer größeren Anzahl pflegebedürftiger Menschen wird die Anzahl an Aufträgen für Pflegegutachten in den nächsten Jahren rapide steigen. Betroffene sowie Gerichte sind daher auf das Urteil qualifizierter und erfahrener Pflegegutachter angewiesen. Mit dieser Ausbildung eignen Sie sich in einem überschaubaren Zeitraum das notwendige Wissen an, um Ihre vorhandenen Kenntnisse in der Pflege auch im Rahmen von Pflegegutachten einzusetzen und sich so ein zweites Standbein aufzubauen. |
| Bettina Scholz Lerntherapeutin aus Eckental (bei Nürnberg) |
Angefangen hat alles mit meiner eigenen Geschichte. Unsere Tochter Carmen kam in die Grundschule und hatte nach ungefähr drei Monaten sehr große Probleme im Lesen. Sie war damals hoch motiviert und deshalb auch sehr enttäuscht über das eigene Versagen. Ich bekam von der Schule keine Hilfen angeboten, sondern nur die Empfehlung, das Kind in eine Sonderschule zu geben.
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| Andrea Ströbel, Oberferrieden 2004 |
| „Mir hat das Selbststudium sehr gefallen. Ich konnte dabei mein altes Fachwissen wieder auffrischen und sehr interessante Dinge lernen und bereits in meinen Arbeitsalltag einfließen lassen.“ |